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Nokia-Werksschließung löst Fördermittel-
Nokia-Werksschließung löst Fördermittel-Debatte aus
Der Handy-Weltmarktführer Nokia hat mit der geplanten Verlagerung seiner Produktion von Deutschland nach Osteuropa eine neue Fördermittel-Debatte losgetreten. Zudem sah sich der finnische Konzern durch die Schließungspläne für das Bochumer Werk harschen Abzocke-Vorwürfen ausgesetzt. SPD-Chef Kurt Beck warf der Konzernleitung am Mittwoch eine hemmungslose Gewinnmaximierung vor. Arbeitnehmer würden im Stich gelassen und Steuerzahler ausgenutzt. Aus Wut verweigerten am Mittwoch zahlreiche Beschäftigte in Bochum die Arbeit. Hunderte Arbeitnehmer und Gewerkschafter versperrten die Werkstore.Ökonomen forderten strengere Vergaberichtlinien und langfristige Standortzusagen, wenn Unternehmen öffentliche Gelder annähmen. Nokia hatte von Land und Bund fast 90 Millionen Euro Fördergelder kassiert.

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Notebook-Boom bringt Intel Gewinnsprung
Notebook-Boom bringt Intel Gewinnsprung
Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat im vierten Quartal 2007 vor allem dank der starken Nachfrage nach mobilen Computern ein rasantes Wachstum verzeichnet. Der Gewinn stieg um 50 Prozent auf und 2,3 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro), der Umsatz legte um mehr als 10 Prozent auf den Rekordwert von 10,7 Milliarden Dollar zu. Den Anlegern fiel der Zuwachs dennoch zu gering aus: Die Aktie brach nachbörslich um rund 15 Prozent ein. Zu kämpfen hatte das Unternehmen im besonders schwankungsanfälligen Markt für Flash-Speicher, in dem die Umsätze auf Grund des starken Preisdrucks geringer als erwartet ausfielen, wie Intel nach Börsenschluss in Santa Clara (Kalifornien) mitteilte. Das Kerngeschäft mit Prozessoren sei dagegen erfreulich gut gelaufen.

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Apple bringt Hollywood online ins Wohnzi
Apple bringt Hollywood online ins Wohnzimmer
Ein Jahr nach der Präsentation des Apple- Handys iPhone hat Apple-Chef Steve Jobs eine neue Initiative zur Eroberung des «digitalen Heims» gestartet. Nach den Vorstellungen des Apple-Chefs müssen Film-Liebhaber für den Videoabend zu Hause künftig nicht mehr zum DVD-Verleih um die Ecke fahren oder sich Filme per Post schicken lassen, sondern können die Filme online ausleihen. Für die hochfliegenden Pläne sicherte sich Apple die Unterstützung aller maßgeblichen Hollywood-Studios. «Dieses Konzept ist für den Videoverleih so revolutionär wie es einst der iTunes-Onlinestore für die Musikindustrie war», lautete die Reaktion von Michael Gartenberg, Research Director des US-Marktforschungsinstituts Jupiter Research unmittelbar nach der Präsentation von Jobs. Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas habe man das DVD-Nachfolgeformat Blu-ray als Sieger über HD DVD gefeiert. «Vielleicht erweist sich ja Apple als wahrer Gewinner, weil künftig niemand mehr Silberscheiben braucht», sagte Gartenberg nach der Präsentation der dpa.

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Sony Ericsson hat mit billigeren Handys
Sony Ericsson hat mit billigeren Handys Erfolg
Der weltweit viertgrößte Handyhersteller Sony Ericsson hat im vergangenen Jahr erstmals seit dem Start 2001 mehr als 100 Millionen Mobiltelefone verkauft. Wie das schwedisch-japanische Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, stieg der Nettogewinn im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Im vierten Quartal allerdings sank er auf 373 Millionen von 447 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2006. Der neue Konzernchef Dick Komiyama nannte das abgelaufene Jahr «sehr gut» und stellte vor allem die Steigerung der eigenen Marktanteile auf 9,4 Prozent heraus. Damit ist Sony Ericsson wie bisher Vierter der Branche hinter dem finnischen Marktführer Nokia, Samsung aus Südkorea und dem US-Konzern Motorola.

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Samwer-Brüder investieren in Facebook
Samwer-Brüder investieren in Facebook
Die deutschen Internet-Unternehmer Marc, Oliver und Alexander Samwer, die unter anderem als Gründer des Klingelton-Portals Jamba! bekannt sind, investieren in das rasant wachsende Online-Netzwerk Facebook. Über das Volumen der «signifikanten» Investition und die Höhe der Beteiligung sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte Alexander Samwer der dpa am Mittwoch. Das «Wall Street Journal» berichtete, es handele sich um eine Summe zwischen 10 und 15 Millionen Dollar. Samwer sagte, die Brüder wollten Facebook mit ihrer Erfahrung bei der Expansion in Europa unterstützen. Management-Position werden sie dabei nicht einnehmen.

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Oracle kauft BEA Systems im zweiten Anla
Oracle kauft BEA Systems im zweiten Anlauf
Der US-Softwarekonzern Oracle setzt seine aggressive Einkaufstour fort und übernimmt den amerikanischen Softwarespezialisten BEA Systems. Der erst im zweiten Anlauf erfolgreiche Kauf bewertet BEA Systems mit 8,5 Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro). Das teilte Oracle in Redwood Shores (Kalifornien) mit. Eine erste niedrigere Offerte hatte das BEA-Management im vergangenen Jahr noch zurückgewiesen. Die Übernahme gehört zu den größten in Oracles Geschichte. In den vergangenen Jahren kaufte der kämpferische Konzernchef Larry Ellison mehr als 30 Unternehmen und gab dafür ohne die jüngste Übernahme rund 25 Milliarden Dollar aus.

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Forscher finden Allergene in Handys
Forscher finden Allergene in Handys
Manche Handys enthalten so viel Nickel, dass sie eine Kontaktallergie auslösen können. Das berichtet die Berliner «tageszeitung» (Dienstag) über Untersuchungen dänischer und amerikanischer Forscher. Im Gegensatz zu Schmuck und Brillen gebe es keinen europaweit gültigen Nickel-Grenzwert für Handys. Die Hersteller sollten über den Nickelgehalt ihrer Geräte informieren, schreibt die Zeitung. Das dänische Allergiezentrum in Gentofte hatte nach Informationen der «tageszeitung» 41 gängige Handymodelle getestet und bei jedem fünften Nickel nachgewiesen.

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Sprint Nextel will erneut tausende Stell
Sprint Nextel will erneut tausende Stellen abbauen
Der US-Mobilfunkkonzern Sprint Nextel will einem Pressebericht zufolge erneut tausende Stellen abbauen. Das Unternehmen wolle mit dem Abbau die Investoren überzeugen, dass der neue Unternehmenschef Dan Hesse die Verschlankung von Sprint Nextel ernst nehme. Das berichtete die US-Zeitung «Wall Street Journal». Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen 5000 Stellen abgebaut. Zum Jahresende beschäftigte Sprint Nextel noch etwa 60 000 Mitarbeiter.

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SAP mit deutlichem Umsatzplus: Stärkste
SAP mit deutlichem Umsatzplus: Stärkste Wachstum seit 2000
Europas führender Softwarekonzern SAP hat 2007 beim Gesamtumsatz sowie den Softwareerlösen kräftig zugelegt und seit langer Zeit die Erwartungen der Börse wieder erfüllt. Wie das Walldorfer DAX-Unternehmen am Montag mitteilte, stieg der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr nach vorläufigen Zahlen um neun Prozent auf 10,26 Milliarden Euro. Die Erlöse aus dem Verkauf von Software kletterten um 13 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Das ist nach SAP-Angaben das stärkste Wachstum seit dem Jahr 2000.

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Pepsi verschenkt bis zu eine Milliarde O
Pepsi verschenkt bis zu eine Milliarde Online-Songs
Die Hinweise auf eine riesige Werbeaktion der Musikindustrie für Kopierschutz-freie Downloads beim Online-Händler Amazon.com verdichten sich. Die Aktion, bei der Codes auf den Deckeln von Pepsi-Flaschen gegen Songs bei Amazon eingelöst werden können, sollte noch in diesen Tagen bekanntgegeben werden, berichtete die «New York Times». Damit wolle die Musikindustrie Amazon als Konkurrenten für den dominierenden Marktführer bei Musikdownloads, Apples iTunes Store unterstützen. Dem Bericht zufolge sollen bis zu eine Milliarde Songs zur Verfügung stehen. Erstmals hatte das Fachblatt «Billboard» Anfang Dezember von der geplanten Werbemaßnahme berichtet.

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Veranstalter: Neues CeBIT-Konzept kommt
Veranstalter: Neues CeBIT-Konzept kommt gut an
Das neue Konzept der weltgrößten Computermesse CeBIT kommt nach Angaben der Veranstalter gut an. «Wir wollen unser Profil schärfen», sagte Messe-Vorstand Ernst Raue am Montag in Hannover. In diesem Jahr will sich die CeBIT mehr an Themen und Lösungen orientieren. Ein Konferenzprogramm soll zusätzliche Fachbesucher anlocken. Ein Schwerpunkt der Messe vom 4. bis 9. März soll «Green IT» werden. Sieben Wochen vor dem CeBIT-Start haben sich rund 5500 Aussteller aus 75 Ländern angemeldet, davon gut 150 aus dem Partnerland Frankreich. Die CeBIT 2007 zählte 6153 Aussteller und 480 000 Besucher.

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